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Playlist auf You Tube
Von (fast) allen Medien seit September 2017 totgeschwiegen, ist das aktuelle Album Äxtra Nomal (i-tunes) auf wundersame Weise seit Kurzem auf You Tube als Playlist aufgetaucht!
Ich hab jetzt auch sämtliche Texte als Kommentar dazu gepostet
Einige Rückmeldungen von treuen Fans:

..All I got to say is.. ‘Deppe App’ this song is so dope, def one of my favorites from you. Continue to impress us with your timeless style.
Hung on NrOneMusic

..WOW! I fell in love with your music after listening to your song Welcome to switzerland! !
Sorry, that's sorta corny, but it's how I feel. I'm ur fan. I just forwarded your link to several friends. Will be buying your album. Keep it up, you have wonderful talent...good luck
Karen (Nevada)

..Hammer Album! Bravo
Fred Lang on FB

..die Songs sind eine Art Soundtrack zu unserem Alltag geworden. Ich hab mir deine Musik natürlich auch eingehend angehört und schätze sie immer mehr, einige Songs und vorallem auch Texte finde ich mittlerweile richtig meisterhaft, auf den Punkt gebracht. So, das musste gesagt sein!
Flo Hunziker (Bassist)

..Unterbewerteter Artist..
George B.Dude

Mundart-Kenner und Musik-Historiker Sam Mumenthaler in der Berner Zeitung. Merci Sam!

Die Rückkehr des Schock-Therapeuten
In der Nacht, als sich die Szene an den Swiss Music Awards feierte, lancierte Dänu Extrem sein Bühnencomeback. Die Nervosität war spürbar. Doch das einstige Enfant terrible des Berner Mundartrock brachte die Sache auf den Punkt
Foto by Susanne Keller Berner Zeitung Fadengerade: Dänu Extrem, Enfant terrible des Mundartrock. Bild: Susanne Keller - Berner Zeitung

«Ti amo – tantissimo!», schwört der Sänger und wird mit jeder Strophe seines Lieds «Amore» lauter. Er stehe auf einfache Liebeslieder, sagt Dänu Extrem. Und er wundere sich darüber, wenn Musikerkollegen stattdessen über Gummibäume sängen.
Den ganzen Freitag lang hat Radio SRF 1 nur Schweizer Musik gespielt und einen ratlosen Dänu Extrem zurückgelassen.
Am Abend, als er sein Bühnen-comeback nach gefühlten 30 Jahren startet, winken die siegreichen Kollegen im Zürcher Hallenstadion in die Menge und präsentieren ihre Swiss Music Awards.
Derweil doppelt Dänu, der in seinem ersten Set als Ukulele-zupfender Troubadour auftritt, im Säli des Bären Münchenbuchsee nach: «I ha di doch e so gärn!»
Verdächtige Wonnegefühle
So einfach wie ein einfaches Liebeslied ist Dänu Extrem nicht.
Anfang der 80er-Jahre war seine Band Ex-Trem Normal eine Schocktherapie für den träg gewordenen Berner Rock. Plötzlich liessen sich auch punkige Wut und schillernder Glamour mit Berndeutsch verbinden.
Dänu schien sich wohlzufühlen in seiner Rolle als Enfant terrible.
Um allen zu gefallen, ist er trotz einer gewissen Altersmilde auch 2018 zu wenig gefällig. Auf «Amore» folgt «D’ Scheidig», die – wie viele der live gespielten Lieder aus einer langen Antikarriere – gegen Schluss abrupt verstummt. Als Troubadour wirkt Dänu verletzlich und sensibel, seine karibisch angehauchte Version von Mani Matters «Stinis Bikini» erzeugt Wonnegefühle.
Doch manchmal ist die Wonne auch verdächtig: etwa bei der Eröffnungsnummer «Nümme Läbe», in der der Sänger seine Lebensmüdigkeit in ein selbstironisches Lumpeliedli verpackt. Statt mit den anderen Wölfen zu heulen, versteckt sich Dänu lieber in einem Schafspelz.
Nach der Pause erscheint der Rückkehrer mit blonder Perücke und femininem Outfit und spielt Rocksongs. Er wirkt einsam inmitten des Elektro-Gewitters seiner «virtuellen Band». Doch am Schluss bringt er seine Sache in den Songs seines 2017 erschienenen Albums «Äx-tra NoMal» auf den Punkt.
Trotzig bei «I stah no da», sehnsüchtig in «Hei cho zu mir», philosophisch in «Karma». Als Sänger fasziniert er immer noch mit seiner Gabe, um die Silben herumzusingen, als Gitarrist ist er effizient, wenn ihm nicht die Nervosität oder der Laptop dazwischenfunken. Doch seine wahre Stärke sind die fadengeraden Texte.
Ist die Zeit reif?
Aber bringt das Comeback auch ein «Plätzli a dr Sunne» für Dänu Extrem? In Münchenbuchsee zeigen sich vor allem Jahrgänger. Er selber meint, dass Livekonzerte ein Anachronismus seien, und versucht, die Spannung mit einer Multimediashow zu halten. Sosehr man sich diesen Querschläger wieder dauerhaft in die Schweizer Musikszene zurückwünscht, so akut sind die Zweifel, ob die Zeit wieder reif ist für einen wie ihn.

Sam Mumenthaler in der Berner Zeitung über die Première im Bären Buchsi Samuel Mumenthaler 12.02.2018

Sam's Text als PDF


Immer nume IG
Das stabilste Mund-Art-Genie holt aus zum nächsten Schlag gegen die Musik-Elite und fordert: Ich, ich und Ich zuerst und dann nochmals ICH und „immer nume IG“!
Singlecover Immer nume IG
Wir leben in einer Zeit der Egoisten, den Superlativen und hohlen Worthülsen. Gratiskonsum von Oberflächlichkeit wird als Grundrecht eingefordert und Empathie wird höchstens noch in seichten Liebesliedern besungen oder in populistischen Politreden erlogen.
Harte Zeiten für einen zeitkritischen Mund-Art-Poeten!
Trotzdem, eben „Äxtra Nomal“, bringt der charismatische Sänger ein Album auf den „freien Markt“ und aus aktuellem Anlass die Singleauskopplung „Immer nume IG“

Seit Dänu Extrem 1982 mit seiner Band Extrem Normal sein „welcome in schwitzerländ“ und sein „Warum? Es Plätzli a der Sunne“ von den Bühnen des Landes verkündete ist die Welt untereinander geraten. Was damals noch extrem war, gehört heute zur Normalität und umgekehrt.
Zum Glück ist nun Dänu Extrem auf einer Gravitationswelle* zu uns zurückgekehrt und fest entschlossen, diesen Saustall auszumisten.
So fängt er erst mal mit der Musikindustrie an, und „pinkelt den flotten Folkloreoptimisten des Mundartpop auf seinem Album «Äx-Tra Nomal» wieder kräftig ans Bein“ (Sam Mumenthaler)
Pop mit Widerhacken
Die neueste Single „Immer nume IG“ kommt dank Mauro Grossud‘s funky Gitarren als süffiger Song mit Air-Play-Potenzial daher. „… sodass bisweilen schier die inhaltliche Angriffigkeit überhört zu werden droht…“ (Marco Zysset)
Ohne Intro skizziert Dänu Extrem mit seiner unverkennbaren Stimme den rampengeilen Rockmusiker genauso wie den rücksichtslosen Automobilisten.
Ich, ich und nochmals ich!
Im Clyde Stubblefield Style groovt der Song auch nach dem Trombone Solo von Lukas Reinert weiter und Dänu besingt den narzisstischen Selfie-Liebhaber und den machtbesessenen Politiker, der die Probleme zu seinen Lösungen erfindet.
Ich, ich und immer nur Ich!
Mit satten Bläsersätzen von Dänu Y. Meyer und Lukas Reinert geht’s ohne Umschweife ins Outro.
Textlich wendet sich das Ausrufezeichen zum Fragezeichen. „Weiss hier noch jemand, wie’s weitergehen soll? Was ist gut und was ist schlecht?“
Da gibt es keine Lösungen, nur Fragen.
Songtext
Ein Song der Lust auf den Rest des Albums macht!
Musikgeschichte geschrieben
CH-Musikhistorisch ist Dänu Extrem seit jeher ein „Influencer“, wie Sam Mumenthaler weiter vermerkt, „…beeinflusste er Bands wie Züri West, die allerdings bald schon erfolgreicher waren als er selber…“
Eine musikalische Einordnung von Dänu Extrem ist – wie eh und je – extrem schwierig, um nicht „unmöglich“ zu schreiben. (Marco Zysset)
Seine Musik beeinflusst auch heute noch Bands, die morgen vielleicht erfolgreicher sein werden als er selber?
Das aktuelle Album „Äxtra Nomal“ erfährt jedenfalls beim adult oriented pop-Publikum grosse (Be) Achtung, findet in den Mainstream Medien aber praktisch (noch) nicht statt.

Pressetext als PDF
Deppe App

Die Rückkehr einer Berner Legende Live!
Die Live Première findet am Fr. 9. Februar 2018 im Bären Buchsi statt.
Presse und VIP Apéro 20.00h nur nach Anmeldung auf daenu.extrem@dexmusic.ch
Türöffnung 20.00h
Set „Liedermacher“ 21.00h
Set „Rockmusiker“ 22.00h

Details


Dänu bleibt extrem unbequem
Alles so schön brav hier? Keine Angst: Dänu Extrem pinkelt den flotten Folkloreoptimisten des Mundartpop auf seinem Album «Äx-Tra Nomal» wieder kräftig ans Bein.
Sam Mumenthaler in der Berner Zeitung

Eine Stimme der Subversion: Dänu Extrem Eine Stimme der Subversion: Dänu Extrem. Bild: dexrec

«I bi no da, i stah my Maa», singt Dänu Extrem in seinem neuen Song «I stah no da»
Eine Soulballade mit schwerer Hammondorgel und einem mindestens ebenso schwer verdaulichen Text
Verrat, Intrige und Einsamkeit sind die Themen


Gegen flotte Folklore

«I stah no da» hat den Hühnerhautfaktor. Das liegt auch an Dänu Extrems Stimme: Eine Stimme der Subversion, die gern auf ironische Distanz geht, aber nie davor zurückscheut, die Dinge beim Namen zu nennen. Wenns sein muss, lässt Dänu Extrem sogar die Hose herunter. Und es muss sein. Denn Rohrers neues Album «Äx-Tra Nomal» ist als Statement gegen den flotten Folklorepop der Gegenwart gedacht. Schon in den 1980er-Jahren hatte er mit seinem Trio ­Ex-Trem Normal in «Subito Gig»-Manier gegen den damaligen Mundartmainstream angesungen und stattdessen einen Mix von punkiger Wut, Ganja-geschuldeter Schläfrigkeit und frechen Texten serviert. Damit beeinflusste er typähnliche Bands wie Züri West, die allerdings bald schon erfolgreicher waren als er selber. Dänu war es da schon zu eng geworden in der Schweiz: Er verschwand nach Dänemark. Aus den Ohren, aus dem Sinn.

Diskrete Protestsongs

Jetzt ist Rohrer Ende 50, lebt seit langem in Basel und betreibt dort sein eigenes Studio. An musikalischen Ideen mangelt es ihm nicht.

15 Songs sind auf «Äx-Tra Nomal» zu hören, die vom Afro über Funk und Doo-Wop bis zum straighten Rock gehen. Dänu singt gegen Nestlé («Nestlait») und Monsanto, spottet über Hipster und – politisch unkorrekt – über balkanische Secondos.
Gerne packt er seine schonungslosen Beobachtungen in liebe Liedchen, die sich erst beim zweiten Anhören als eigentliche Wölfe im Schafspelz outen. Mit diesen diskreten Protestsongs wird er kaum noch für Aufregung sorgen, denn anders als in den frühen 1980ern ist man sich mittlerweile einiges an Provokationen gewöhnt.

Wirklich unter die Haut gehen die Songs, in denen Dänu statt zu witzeln im Tiefenschlamm schürft. Etwa in «Nümme läbe», das zu Mandolinen und Hawaiiklängen das obligate Berner Fernweh in ganz unerwartete Richtungen ausschweifen lässt. Dänu bleibt extrem unbequem und kann behaupten, was er will: Die von ihm kreierte «Deppe App» wird ihn so schnell nicht ersetzen.
(Berner Zeitung)

Artikel in der Berner Zeitung von Sam Mumenthaler als PDF (57kB)

Berner Zeitung - Link

Offizieller Pressetext
Marco Zysset
Mehr als zwanzig Jahre gab es kein neues Album von Dänu Extrem. Jetzt ist das Enfant Terrible des Berner Mundartrock zurück.
"Äx-Tra NoMal" - weil er zuviel Einheitsbrei und zuwenig Kreativität in Sachen Mundart ortet.


Mehr als zwanzig Jahre nach seinem letzten Album ist für Dänu Extrem klar: Ich komme "Äx-Tra NoMal". Zurück, um dem Mundartrock wieder Leben, Luft und Liebe einzuhauchen – und die nötige Schärfe. Dänu Extrem, in den 1980er- und 90er-Jahren Enfant Terrible des Berner Mundartrock, irgendwann gelangweilt von der heimischen Kleinräumigkeit und wohl auch Kleingeistigkeit nach Dänemark abgehauen und inspiriert von der Weite des nordischen Meeres auf dem Rückweg in Basel gestrandet, wo er seither erfolgreich sein Tonstudio führt.

Es ist ein weltumspannender Klangteppich, der auf „Äx-Tra NoMal“ gewoben wird, ein akustisches Kaleidoskop;
15 Songs die kunterbunt und fröhlich schillern – sodass bisweilen schier die inhaltliche Angriffigkeit überhört zu werden droht.

Denn Dänu Extrem wäre nicht Dänu Extrem, wenn er nicht Farbe bekennen, Haltung annehmen und für die richtige Sache einstehen würde – um schamlos mit dem Finger deutlich auf jene zu zeigen, denen diese Eigenschaften abgehen.
„Äx-Tra NoMal“ lässt er die Spannung im Raum erzittern und verlangt dem Publikum die ganze Aufmerksamkeit ab.

Pressetext von Marco Zysset als PDF (54kB)



Alternative Facs
Als am 14. September 2015 einige Forscher in einer hochentwickelten Detektoranlage in Louisiana einige Gravitationswellen auffingen, geschah ein anderes, von der Öffentlichkeit etwas weniger beachtetes Phänomen:
Dänu Extrem; Popstar von welchem seit ca. 1995 jegliche Spur fehlte, tauchte nach einem ca. 250 jährigen Aufenthalt in einem Paralleluniversum, zwischen den Gravitationswellen wieder in unserem Universum auf!
gravitationswelle
Sofort beginnt ER seine Eindrücke nach der Rückkehr auf der Erde in seine Sprache, der Musik, zu fassen.
So entstehen 15 neue Songs, welche er auf eine Schallplatte/CD bannen will um damit seine Fans zu beglücken und seine Popstar-Karriere fortzusetzen.

Doch während seiner 250 jährigen Abwesenheit ist hier (nicht nur) das Musikgeschäft von einer geheimnisvollen Maschine von innen her zerfressen worden. Dänu Extrem's Kampf gegen dieses Ungeheuer ist unerbittlich!
- Wird er elendiglich von einem Gratis-Download Tsunami fortgeschwemmt?
- Wird er von einer weiteren Gravitationswelle wieder zurück auf seinen Heimatplaneten katapultiert?
- Oder schafft er es, mit den versteckten Tönen aus der anderen Welt, das Monster zu bezwingen und die Musikindustrie zu retten?

Sei auch Du Teil dieser spannenden Geschichte und tu auch Du es: ÄXTRA NOMAL!

Fake News von Dänu Extrem als PDF (41kB)